SIXTUS.CC
Diese Webseite enthält bisweilen subjektive Meinungen. Bitte hinterfragen Sie diese und beziehen Sie weitere Informationen aus anderen Quellen.
Mar 25 / 12:36pm

Street Photography - aggressive Variante

Via Glaserei

8 comments

Mar 25, 2010
Roland Giersig said...
Offenbar holt er von seinen Motiven keine Genehmigung zur Veröffentlichung ein. Ist das in den USA legal? Bei uns sicherlich nicht...
Mar 25, 2010
scanlines said...
"I have no ethics." - Wie schön, daß er es selbst erkennt, allerdings hält er dies auch noch für einen großartigen Wesenszug.
Zudem bringt er eines der dümmsten "Argumente", um sein Verhalten zu rechtfertigen: "Die anderen machen das doch auch alle so".

Ich kann dieser aufdringlichen, belästigenden Form der Street Photography beim besten Willen nichts abgewinnen. Auch die Ergebnisse, die in diesem Clip zu sehen sind, halte ich für wenig gelungen.

Momentaufnahmen von Passanten können durchaus spannend sein, gerade, wenn sie unvermittelt und daher ungestellt sind - allerdings gebietet es, ja, eine ethische Haltung, diese Personen nach dem Foto um deren Erlaubnis zur Veröffentlichung zu bitten.
Nicht zuletzt eine grundsätzliche Höflichkeit ist dabei angebracht, auf die Herr Gilden ostentativ scheißt. Er behandelt seine Motive, die Menschen, als reine Objekte seiner "Kunst".

All dies in seiner Gesamtschau hinterlässt bei mir einen denkbar unangenehmen Geschmack auf der Zunge.

Mar 25, 2010
Mario Sixtus said...
@scanlines "...allerdings gebietet es, ja, eine ethische Haltung, diese Personen nach dem Foto um deren Erlaubnis zur Veröffentlichung zu bitten."

Das kannst Du a) in der Praxis vergessen - oder willst Du jedem einzelnen Passanten hinterherlaufen und b) hätte es mit dieser Einstellung das komplette Genre Street Photography und auch das Werk von bspw. Henry Cartier-Bresson nie gegeben. Es ist m.E. immer eine Frage des Abwägens. Gildens Stil ist auch nicht der meine, aber ich schieße auch gerne Menschen ab, wenn auch wesentlich unaggressiver.

Mar 25, 2010
2abacus said...
@scanlines: Ich finde er behandelt Menschen als genau das was sie sind. Kunst.

So hat halt jeder seine Meinung, meine ist das Kunst zur Diskussion anregen muss. Währe es nur nett, freundlich und austauschbar dann währe es eben nur Deko.

Mar 25, 2010
d s liked this post.
Mar 25, 2010
Thomas said...
neat
Mar 25, 2010
Pickelhering said...
Gilden ist ein Zyniker, er behandelt Menschen wie Dinge. "Do not smile" - nach "I have no ethics" - der dümmste Satz in dem Video.

Dass Street Photography ironische Brechungen produziert, liegt in deren Konzept. Und das hat durchaus Erkenntniswert. Aber dabei kommt es doch gerade darauf an, die menschen unverstellt zu zeigen. Gilden tut nichts dergleichen. Er blitzt den Passanten aus nächster Nähe ins Gesicht - und bekommt dann natürlich entsprechende Gesichtszüge aufs Bild. Erinnert mich an diese widerlichen Reporter bestimmter Fernsehformate, die Passanten das Mikro unter die Nase halten in der Absicht, ihr Gegenüber der Lächerlichkeit preiszugeben.

Mar 26, 2010
bnz0 said...
pfff leute ey...
das mal wieder typisch behindertes deutsches denken.
"is das überhaupt legal?...whoar, der hat keine moral!...".
und ihn dann noch mit so nem hinterhof-reporter vergleichen der einem ein mikro unter die nase hält ist ja wohl die größte frechheit die ich je lesen musste.
merkt euch ma wieder n bissl...

danke sixtus für dieses tolle vid :D

Leave a comment...