Trillions
(via Netzpolitik)
Mario Sixtus // Journalist, Autor, TV- und Video-Fuzzi
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(via Konstantin)
Irgendwie zu allgemein, über weite Strecken zu behäbig, aber auf keinen Fall ganz schlecht. Und mein Gestammel zum Thema Dings haben die Schnittkünstler des BR in nahezu sinnvolle Sätze verwandelt. Die klügsten Selbstverständlichkeiten sagt mal wieder Stefan Niggemeier. Danke dafür. Wer es sich also antun will: BR-Zündfunk, "Blog-Konfrontation", knapp 40 Minuten über Journalismus, Internet, Blogs und den ganzen Kram.
Zur Zeit wird vermehrt der Ruf nach „Erziehung“ des Webs laut. Kinder ohne Grenzen werden zu Tyrannen, heißt es. Teilen Sie diese Ansicht?
Bei diesen Diskussionen unterstelle ich immer ein gerüttelt Maß Scheinheiligkeit. Derart glühende Qualitätsdebatten, wie sie über das Internet geführt werden, würde ich mir auch für andere Mediengattungen wünschen, vor allem das Fernsehen, weil dieses immer noch größeren gesellschaftlichen Einfluss ausübt als das Web. Selbstverständlich müssen wir darüber nachdenken, wie wir den zum Teil grauenerregenden Inhalten, die es im Netz zu finden gibt, entgegenwirken können. Die Art und Weise aber, wie die traditionellen Medien stellenweise immer noch versuchen, das Netz in Bausch und Bogen als niederwertig zu verunglimpfen oder das Netz fälschlicherweise als rechtsfreien Raum kritisieren, ist zu einem beträchtlichen Teil von der Sorge um das eigene Geschäftsmodell angetrieben. Das Netz ist kein rechtsfreier Raum.
Wolfgang Blau spricht viel wahr: http://carta.info/16015/wolfgang-blau-zeit-online-journalismus-medienwandel/